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Auf unerwartete Ausgaben sind viele Bundesbürger nicht vorbereitet: Mehr als die Hälfte könnte innerhalb eines Monats keine 1500 Euro aufbringen.

54 Prozent der Bundesbürger sehen sich kaum in der Lage, im Ernstfall auf Summen ab 1500 Euro zurückzugreifen, wie das Marktforschungsunternehmen TNS Infratest in einer Umfrage ermittelt hat. Allerdings rechnen auch nur sieben Prozent der Befragten damit, dass ein finanzieller Notfall in den nächsten vier Wochen überhaupt eintreten könnte. Im Ernstfall wäre ein Rückgriff auf die eigenen Ersparnisse für 52 Prozent dann die erste Wahl.

32 Prozent würde in der Familie und elf Prozent im Freundeskreis um finanzielle Unterstützung bitten. Wertgegenstände aus dem eigenen Besitz zu verkaufen, käme für elf Prozent in Betracht. 14 Prozent der Befragten würden ihren Arbeitgeber bitten, Überstunden machen zu können, oder einen zweiten Job annehmen.

Für die Studie wurden von TNS Infratest insgesamt 1100 Personen befragt.